Nachtaktiv - Future Food

Das Creative Lab Z organisiert bei uns im Museum am 29. Oktober für alle 16-25 Jährigen eine Abend­ver­an­staltung zum Thema Future Food. Dort präsen­tieren ETH Spin-offs und innovative Firmen die neusten Erfindungen rund ums Essen: zum Anfassen, Probieren und Entdecken.

Der Anlass ist gratis. Anmeldung via Creative Labz (https://creativelabz.ch/nachtaktiv-muehlerama/)

Essen aus dem 3D Drucker
Eine Blüte aus Gelee oder ein Kunstwerk aus Marzipan – das Essen von morgen wird gedruckt und bildet eine Plattform für wunderbare Kreierungen. Weltweit tüfteln Forscher*innen an der Aufgabe, fertige Mahlzeiten mit dem 3D-Drucker herzu­stellen. Die Vorteile liegen auf der Hand. Perso­na­li­sierte Gerichte, Low-Waste und eine gesund­heitliche Aspekte, so könnte die Entwicklung Millionen Menschen helfen, die nicht richtig kauen oder schlucken können. Probiert auch ihr das gedruckte Essen und schaut zu, wie es herge­stellt wird. Johannes Burkard, Student am Institut für Lebens­mit­tel­ver­fah­rens­technik, ETH Zürich

Der Wandel in der Landwirt­schaft
Seit 150 Jahren forscht die ETH Zürich im Bereich der Agrar­wis­sen­schaften. Mit drei inter­aktiven Games könnt ihr aktuelle Forschungs­fragen zu Kultur­pflanzen, Nutztieren und Agrar­ökonomie testen. Füttert unser Kuh-Model und seht wie sich die Milch­qualität und der Methan­ausstoss verändert. Auf den Feldern werden immer mehr Drohnen eingesetzt, jetzt könnt ihr eure Geschick­lichkeit im Drohnen Parkour testen. Und im Jenga Spiel erfahrt ihr, welche grosse Heraus­for­derung die Agrar­politik hat, die verschie­densten Interessen wie Milchpreis, Pesti­zid­einsatz unter einen Hut zu bringen. Depar­tement Umwelt­sys­tem­wis­sen­schaften, ETH Zürich. 

Hunger Appre­ciation Station
Die Instal­lation der nieder­län­dischen Eating-Designerin Marije Vogelzang leitet dich meditativ durch deinen eigenen Körper. Du lernst deinen Hunger kennen und wertzu­schätzen. In der technisch raffi­nierten Instal­lation hörst du eine innere Stimme, die mit dir spricht, dir nützliche Tips gibt und Fragen stellt. Hunger-Yoga mit Anleitung! Oben im Bild sieht man diese Ausstellung.

Roboter Rowesys sagt Unkraut den Kampf an
Zukünftig wird es immer mehr Roboter in der Landwirt­schaft geben. Rowesys steht für Robotic Weeding System und ist ein autonomer Agrarr­oboter. Er hilft, den Einsatz von Herbiziden zu reduzieren. Das Team hat ein Prototyp entwickelt, der durch Zucker­rü­ben­felder fährt, zwischen Kultur­pflanzen und Unkraut unter­scheidet und das Unkraut mechanisch entfernt – und zwar ganz allein, ohne Eingreifen durch den Menschen. An dem Roboter arbeitet ein Team von zehn Studie­renden der ETH Zürich und der FHNW, unter­stützt durch diverse Indus­trie­partner sowie durch das Robotic Systems Lab der ETH.

Die Wasser­linsen-Challenge
Entwicklung und Herstellung einer neuen Prote­in­quelle. Die Wasserlinse Wolffia soll für Smoothies, als Salat oder Prote­in­pulver verwendet werden. Ist das ein neuer Foodhype? Wolffia wächst extrem schnell, man kann es mehrstöckig kulti­vieren und der Prote­in­anteil ist sehr hoch. Gute Voraus­setzung also für unseren zukünftigen Speiseplan. Sven Kaufmann von Sustainable Planet stellt euch diese Wasserlinse vor. 

Eine Welt ohne Brot?
Für die beliebteste Nahrungs­pflanze der Welt sieht es in Zukunft schlecht aus, denn der Weizen leidet unter den Folgen des Klima­wandels: Hitze, Dürre und die Ausbreitung von Krank­heiten sorgen zunehmend für Ertrags­ausfälle. Darum schauen wir in die Erbin­for­ma­tionen der Pflanze, um die DNA der verschiedenen Weizen­sorten miteinander zu vergleichen. Welche kommt besser mit Hitzestress zurecht? Welche passt sich dem Klima­wandel an? Schaut euch an, wie wir die DNA visua­li­sieren. Katharina Jung - Dokto­randin am Institut für Evolu­ti­ons­biologie und Umwelt­wis­sen­schaften UZH . 

 

DJ von Helvetiarockt
Musik legt an diesem Abend ev.e auf. Ein DJ von #femalemusiclab. 

Es gibt ausserdem eine Bar mit alkoholischen und nicht alkoholischen Getränken. 

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