Erzähle Deine Geschichte - vom grossen und kleinen Hunger

Herzlich Willkommen zu unserem Erzählprojekt, bei dem wir persönliche Erinnerungen zum Thema Hunger sammeln. Die erzählten Geschichten sollen zeigen, dass Hunger ein universelles und allgegenwärtiges Phänomen ist und auch Personen in der Schweiz Mangel und Verzicht erleben oder erlebt haben. Im Hinblick auf die neue Sonderausstellung helfen Sie uns, dem abstrakten Hunger ein Gesicht und eine Stimme zu geben.

Das Vorgehen ist einfach. Beantworten Sie den unten aufgeführten Fragebogen so ausführlich wie möglich. Sie können die Fragen auch gerne mündlich beantworten und uns via Whatsapp eine Sprachnachricht mit dem Vermerk „Hunger“ an +41 79 219 70 66 senden. Für alle weiteren Fragen schreiben Sie uns eine E-Mail an

hunger@muehlerama.ch.

Vielen Dank für ihre Teilnahme und ihr Vertrauen!

Schreiben Sie drei Nahrungsmittel auf, die für Sie eine besondere Bedeutung haben. Sowohl im positiven wie auch im negativen Sinn. Erklären Sie kurz weshalb.

Erinnern Sie sich, haben Sie in ihrem Leben schon einmal…
…bewusst eine oder mehrere Mahlzeiten ausgelassen?
…aufgrund mangelndes Geldes oder anderer Ressourcen eine Mahlzeit ausgelassen?
…Angst gehabt, dass Ihnen das Essen ausgeht?
…während einer kurzen oder langen Zeit nur wenige verschiedene Lebensmittel gegessen?
…Hunger gehabt, aber keine Möglichkeit etwas zu essen?
…einen ganzen Tag lang nichts gegessen?

Anmerkungen:

  1. Umgang mit Ihren Daten
    Ihre persönlichen Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt. Wenn Sie von Beginn an gerne anonym bleiben oder unter einem anderen Namen erscheinen möchten, geben Sie uns das bitte an. Einige Antworten werden mit Vornamen, Alter und Wohnort auf der Website veröffentlicht und später in der Ausstellung verwendet. In diesem Fall würden wir aber noch einmal Kontakt mit ihnen aufnehmen.
     
  2. Den Hunger messen
    Für die Einstiegsfragen orientierten wir uns an der Food Insecurity Experience Scale der FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations), mit der verlässliche Daten zu den komplexen Ursachen und Folgen von Nahrungsmittelunsicherheit gesammelt wird. Jährlich wird mithilfe ähnlicher Fragen die Situation in 140 Ländern ermittelt. Das Ziel der normalerweise persönlich oder telefonisch geführten Interviews ist es, die Erfahrungen einer Einzelperson oder eines Haushalts in Bezug auf den Zugang zu Nahrungsmitteln sowie die Qualität und Quantität der verfügbaren Lebensmittel zu erheben. Für mehr Informationen besuchen Sie die Website:http://www.fao.org/in-action/voices-of-the-hungry/fies/en/


Mit freundlichen Grüssen
Pius Tschumi
Museumsleitung